„Heimkehr“ Eine Kafka-Montage
von Marcelo Santos
Regie/Choreographie und Tanz: Marcelo Santos
Schauspieler: Volker M. Stöhr
Mit jedem Gedankenfetzen, die Kafkas Parabel „Heimkehr“ bilden, spürt man die innere Beklemmung und Unsicherheit des Ich-Erzählers. Er blickt auf seines Vaters Hof und spürt den Kontrast von Vertrautheit, die aus Kindertagen herrührt und der Entfremdung eines Heimkehrenden. Wie wird die Familie auf seine Ankunft reagieren?
„Ja länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man“
Er fühlt sich isoliert und fürchtet nicht aufgenommen zu werden – am Ende bleibt er selbst einer, der sein Geheimnis wahren will und so wird die Parabel Kakfas zur Heimkehr ohne Einkehr.
Premiere: 1. Oktober 2000, Kulturhaus abraxas

Beckers) karg ausgestatteten Bühne. Der summende Baß von Christian Stock unterstreicht die skurrile Situation, bei der sich ein Mensch in die neue Welt eines Käfers hineinfinden muß. Die Metamorphose vom Mensch zum nutzlosen Ungeziefer wird durch eine ausdrucksstarke Körpersprache in 6 expressiven Szenen geschildert. Erzähler Wolfhard Sitter hat zu den fragmentartigen Textstellen von Kafka noch eigene Lyrik hinzugefügt um dadurch die Performance aus Tanz, Musik und Sprache noch besser verschmelzen zu können.
Rhythmen, der das Ergebnis einer der wichtigsten künstlerischen Ereignisse der letzten 100 Jahre darstellt. Es wird unmöglich zu sagen, welches der erste Tango war, da der, der ihn erfunden hat, die Formel dazu verloren hat… Als ersten Klassischen Tango kann man den „El Entreriano“ 1897 („Der Mann aus Entrerios“) bezeichnen. Einige Verse geben uns Aufschluß über die Entstehung des Tango: Der heldenhafte Einwanderer, der entdeckt, dass Amerika nicht das Paradies ist, wie man erzählt hat.“

Brechts Gedichte über die Liebe stammen aus allen Zeiten seines Lebens: die ersten schrieb der noch unbekannte Augsburger Schüler, die letzten der schon weltbekannte Dramatiker und Berliner Theaterleiter.
en “ Immer Hunger-Rap “ oder “ Tag der Liebe “ .
Liebe und Kabale in Rio de Janeiro. Ein jünger Mann wird vom Omnibus überfahren, stirbt im Rinnstein. Ein anderer jünger Mann rennt zu dem Sterbenden und küsst ihn. Das ist alles. Doch nun setzt sich die Maschinerie der Verleumdungen in Gang. In den alten Stücken wurde sie bewegt von den Sekretären und den Hofschranzen, von den Wurms und Kalbs. Der Drahtzieher der neuen Tragödie (die nur noch Farce ist) ist der Journalist. Er inszeniert einen Skandal, der gar keiner war, denunziert den rührenden Kuß als schwule Schweinerei, mobilisiert falsche Zeugen, erpresst die jederzeit erpreßbare Polizei. In kürzester Zeit sehen alle ( auch der Täter ) die Geschichte mit den Augen des Skandalreporters – mit dem schmutzigen Blick.
Eine bunte Mischung aus fetzigem Rock, coolen Hiphop, sanftem Schlager, aber auch Kinderliedern begleitet Niklas und Sofie, die aus ihrer Heimat fliehen müssen und unterwegs von ihren Eltern getrennt werden, auf ihrer Suche nach einem neuen Zuhause. Die Kinder müssen einige Abenteuer und Gefahren überstehen. Sie lernen Angst und Einsamkeit, aber auch neue Freunde kennen.
Barabadumba ist Häuptling eines Dschungeldorfs. Er wird von Mercum mit der großen Nase vom Thron gestoßen, da dieser dank seiner Nase mehr Glück bei der Jagd hat. Deshalb lässt sich Barabadumba vom Zauberer Abraxas eine größere Nase zaubern, welche ihm ebenso zu Jagdglück verhilft. Er macht sich mit Abraxas auf Goldsuche. Während ihrer Abwesenheit reißt ein „Hamburger“ die Macht im Dorf an sich. Barabadumba schlägt sich bei der Goldsuche die Nase ab und stellt fest, dass seine Gier nur Unglück gebracht hat. Deshalb beschließen er und Abraxas zurückzukehren. Der „Hamburger“ wird entmachtet und Mercum wieder Häuptling