Ganz in Weiß

„Ganz in Weiß“

Das erste deutsche Schlagermusical

 

Buch: Arno Löb
Regie und Choreographie: Marcelo Santos
Musikalische Leitung: Christoph Wagner
Bühnenbild: Rainer Terwig
Produzent: Pietro Maniscalco

Die tragische Lebensgeschichte des Schlagermythos‘ Roy Black wird in Augsburg, seiner Geburtstadt, zur spannenden Bühnenrealität.

Der Augsburger Autor Arno Löb lässt in das Libretto viel Bühnenwirksames Zeitkolorit einfliessen. Er wagt den Balanceakt zwischen unterhaltsamer Schlagershow und Drama. Die bunte Schlagerwelt wechselt mit Szenen aus dem Privatleben und verdichtet sich melancholisch. Die musikalische Biographie gestaltet sich als rastlose Wanderung durch Roy Blacks Leben.

Mit Ralf Benson, Silke Fritsche, Robert Jung, Wolfgang Krautwig, Claudio Maniscalco, Bernd Roberts, Chrissy Schulz, Elisabeth Simon, Ursula Stampfli, Marlin Wick u.s.v.

Bernarda Albas Haus

„Bernarda Albas Haus“

von Federico Garcia Lorca
Premiere 1.03.2002 im Kulturhaus abraxas / Augsburg
Theater – Film – Tanz

Regie und Choreographie: Marcelo Santos
Dramaturgie und Kamera:
Steffen Izsak

Dona Bernarda ist eine hochmütige Frau, ihre fünf Töchter lieben sie nicht. Abgeschlossen von der Außenwelt müssen sie um den Tod des Vaters trauern. Es gibt die Hoffnung auf Veränderung, auf Liebe, auf Wahrheit, doch im Wege steht Bernarda, die das Gesetz ist und die alte Ordnung, die sie unerbittlich verficht. Gefühl und Glück sind keine Vorstellungen ihres Denkens. Bernarda kennt nur Ehre. Der untadelige Ruf ihres Hauses ist ihr höchstes Ziel, dem sie bedenkenlos auch das Glück ihrer Töchter zu opfern bereit ist. Bernarda ist jedoch nicht situationsbedingt böse, sondern Vertreterin einer menschenverachtenden, starren, religiösen und familiärer Tradition.

Jahre der Einsamkeit und Gefühlskälte stehen bevor. Allein an der Aussteuer dürfen die Töchter arbeiten, für eine Hochzeit, die nie stattfinden wird, denn nur die älteste Tochter ist wegen des vom ersten Vater geerbten Geldes in der Lage, standesgemäß zu heiraten.
Pepe el Romano, dieser einzige Bräutigam, zieht all die Lebenskraft und ihre Sehnsüchte der Töchter auf sich. Er tritt nie in Erscheinung und entfacht als Abwesender ein stärkeres Begehren als der körperlich Anwesende.

Keine gönnt ihn der anderen, sie kontrollieren und belauschen einander und suchen eine Ausflucht für ihre eigenen Lebenswünsche.

Aus den Verboten des Redens, Träumens und Liebens aber erwächst eine maßlose Sehnsucht des ungelebten Lebens. Nur Bernardas Mutter, im Alter wunderlich geworden, lebt auf absurde Weise die verdrängten Wünsche aller aus und nennt die Dinge beim Namen.
Adela die jüngste Tochter bricht schließlich aus der vorgeschriebenen Ordnung aus.

„Bernarda Albas Haus“ beendete Frederico Garcia Lorca, als sein letztes dramatisches Werk, wenige Wochen vor seiner Ermordung durch die spanischen Faschisten. Lorca zeichnet Psychogramme von Frauengestalten, die zum Nachdenken über Frauen und Macht – Frauen und Sexualität – Frauen und Freiheit anregen.

Die Verschmelzung von Sprechtheater, Tanz und Film macht diese Produktion neu und einzigartig. Die Präsenz der Darsteller auf der Bühne, die fließenden Übergänge der Handlung in dem Film, der in Andalusien gedreht wurde und auf einer großen Leinwand zu sehen ist, erzeugen Bilder, welche den Zuschauer die Gefühle, Sehnsüchte aber auch die Hitze Spaniens spüren lassen. Ein besonderes Erlebnis wird so geschaffen. Dies ermöglicht, in eine fremde Welt einzutauchen und regt gleichzeitig an, Verbindungen zur eigenen zu schaffen.

An dem Tag, an dem man aufhört, gegen seine Instinkte zu kämpfen, hat man gelernt zu leben.“ Federico Garcia Lorca

Zirkus Fuß

Zirkus Fuß kommt in die Stadt

Endlich kommt wieder ein Zirkus in die Stadt. Ein fantastischer Zirkus mit Tieren und Artisten aus aller Welt. Nicht immer waren alle Menschen im Zirkus Fuss glücklich. Vor nicht allzu langer Zeit bangte Herr Zirkusdirektor Fuss um seine schönen Tiere, denn das Geld war knapp und er konnte fast kein Heu für die Pferde Zirkus Fuss - Plakatund Elefanten oder Fleisch für die Raubtiere einkaufen. Seinen Artisten und treuen Mitarbeiter bezahlte Herr Zirkusdirektor Fuss schon lange kein Geld mehr. Die Zuschauer blieben einfach aus und wollten immer interessantere Dinge unternehmen.

Deshalb ging Herr Fuss immer wieder zum Bankdirektor, um sich sehr viel Geld zu leihen. Der Bankdirektor freute sich, dass Herr Fuss immer mehr Schulden bei ihm machte und er dachte tatsächlich daran, den Zirkus zu übernehmen, um sich seinen Kindheitstraum zu erfüllen: Er wollte mit dem eigenen Zirkus durchs Land ziehen. Der Zirkusdirektor suchte verzweifelt einen Ausweg, um seinen Zirkus nicht zu verlieren und seine Tiere nicht verkaufen zu müssen. Constanze, seine Tochter, kam auf die Idee, doch einfach den großen Zauberer Allesweg, der in der Nähe gerade Urlaub machte, anzurufen, um ihn zu bitten, bei ihnen aufzutreten. Dann würden die Zuschauer in Scharen zu ihnen kommen, sie hätten Geld und könnten es an den Bankdirektor zurückzahlen, so dachte Constanze. Herr Fuß ließ sich von Constanze überreden und rief Herrn Zauberer Allesweg einfach an und erklärte ihm sein Anliegen. Herr Allesweg war gar nicht begeistert, seinen wohlverdienten Urlaub für einen Auftritt im Zirkus Fuß zu unterbrechen und wollte eigentlich lieber weiter faulenzen. Als Constanze das hörte, beschloss sie kurzerhand, den Zauberer Allesweg für die nächste Vorstellung anzukündigen, damit soviel Zuschauer wie möglich angelockt werden und das obwohl sie wirklich nicht wußte, ob er nun tatsächlich kommen würde, der große Zauberer Allesweg. Und dann begann die Vorstellung …..

Gewinner-Video 2017

1.Preis Choreografie & 1. Preis Tanz
„? I aM“
Choreografie Erika Silgoner
Tanz Gloria Ferrari

3. Preis Choreografie
„Kifwebe.01“
Tanz und Choreografie Miguel Mavatiko

2. Preis Tanz
„We Do This. We Don’t Talk“
Tanz Samuli Emery
Choreografie Barnaby Booth

3. Preis Tanz & 2. Preis Choreografie
“Separation Among Us“
Tanz Jernej Bizjak
Choreografie Emrecan Tanis

Public’s First Choice Award & Public’s Final Choice Award
„Mutiko ala Neska“
Choreografie und Tanz Benoit Couchot

Gewinner-Video 2016

1. Preis Choreografie & 1. Preis Tanz
Videodance Preis (moving-angel film production)
„Enfant“
Choreografie Joeri Dubbe
Tanz Sarah Murphy

2. Preis Choreografie
„Balance“
Choreografie und Tanz Louis Thuriot

3. Preis Choreografie
“Underneath”
Choreografie und tanz Ravid Abarbanel

2.Preis Tanz
“Whitening”
Choreografie und Tanz Fernando Troya

3. Preis Tanz
“What about Dante”
Choreografie und Tanz Mounir Ali

Gewinner-Video 2015

1. Preis Choreografie & 1. Preis Tanz
choregrafie und Tanz Jon Ole Olstad
„and we already knew the names“

2. Preis Choreografie & Video Dance Preis
choregrafie und tanz Tamar Grosz
“I’m not a Jew, Israeli, Vegan, Lesbian, Woman. I am Tamar.”

3. Preis Choreografie
“TZID”
Choregrafie Beatrice Panero
Tanz David Lukas Hemm

2. Preis Tanz & Publikuns Preis
”YOU MAN”
choreografie und tanz Martin Harriague

3. Preis Tanz
Choreografie Miquel G. Font
Tanz Daphne van Dooren
“Before Time”

Public’s First Choice Prize
Choreografie und Tanz Simona Machovicová
„Note for him“

Gewinner-Video 2014

1. Preis Tanz & 2. Preis Choreografie
„Nemek“
Choreografie und Tanz Tom Weinberger

2. Preis Tanz & 1. Preis Choreografie
„Leftovers“
Choreografie und Tanz Josh Martin

3. Preis Choreografie & Publikuns Preis
„P=mg“
Choreografie und Tanz Jann Gallois

Public awards Public ‘s First
„TRIKONANGA“
Choreografie und tanz Hemabharathy Palani

Videodance Preis
„Maa Labyrinthe“
Choreografie und Tanz Jain Souleymane Kone

Gewinner-Video 2013

1. Preis Choreografie und 1. Preis Tanz
„What happened in Torino? “
Choreografie und Tanz Andrea Costanzo Martini

2. Preis Choreografie
„Open Mic. Suffocation “
Choreografie Martin Harriague
Tanz Joachim Maudet

2. Preis Tanz
„Appels, appels, appels“
Tanz Gilles Noel
Choreografie Min Hee Bervoets

3. Preis Choreographie und 3. Preis Tanz
„Star-Watchers“
Choreografie und Tanz Sara Angius

Public’s First Choice Prize
Catatonia
Choreografie und Tanz Ross Martinson,

Public’s Final Choice Prize
“From the waltz to the mambo
Choreografie und Tanz Milán Újvári”

Gewinner-Video 2012

1. Preis Choreografie
„Leda“
Choreografie und Tanz Rodrigue Ousmane

1. Preis Tanz
„Whiskers“
Choreografie und Tanz Eleesha Drennan

2. Preis Choreografie
„Emotions, job, emotions, once a day “
Choreografie und Tanz Eran Gisin

2. Preis Tanz und Publikumspreis
„Stepping over stones“
Choreografie und Tanz: Hugo Marmelada

3. Preis Choreografie
„Fire and Forget I“
Choreografie und Tanz Verena Wilhelm

3. Preis Tanz
„BodySong“
Tanz Cass Mortimer Eipper
Choreografie Emma Sandall

Gewinner-Video 2011

1. Preis Choreografie und 1. Preis Tanz
„Grief Point“
Choreografie Sidra Bell
Tanz Moo Kim

2. Preis Tanz
„Koji“
Choreografie und Tanz Yosuke Mino

2. Preis Choreografie
„The Beginning“
Choreografie Mischa van Leeuwen
Tanz Maya Roest

3. Preis Tanz
„En opposition avec moi“
Choreografie und Tanz: Ahmed Soura

3. Preis Choreografie und Publikumspreis
„Doroga“
Choreografie und Tanz Ioulia Plotnikova

Internationales Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart
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